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DUO PLAST

Zurück zur Übersicht | Veröffentlicht am: 02.01.2024

Die geplante Plastiksteuer der Bundesregierung hat in den letzten Wochen für kontroverse Diskussionen gesorgt. Während die Maßnahme darauf abzielt, den Verbrauch von Einwegplastik zu reduzieren und somit Umweltauswirkungen zu minimieren, werfen einige Stimmen die Frage auf, ob dies tatsächlich zu den gewünschten Ergebnissen führen wird. Die Auswirkungen der Plastiksteuer auf die Industrie und Verbraucher sind vielschichtig und bedürfen einer differenzierten Betrachtung. Im Zuge dieser Diskussion möchten wir insbesondere auf die Vorteile von Stretchfolien als nachhaltige Verpackungslösung hinweisen und die Bedenken im Zusammenhang mit der Plastiksteuer kritisch beleuchten.

Plastiksteuer: Herausforderungen und Bedenken

Die geplante Plastiksteuer, die darauf abzielt, den Verbrauch von Einwegplastik zu reduzieren, hat einige unerwünschte Nebeneffekte:

  1. Erhöhte Abfallmengen und CO2-Emissionen:
    Die Umstellung auf weniger effiziente Materialien könnte zu höheren Abfallmengen und CO2-Emissionen führen, denn alternative Verpackungslösungen sind tatsächlich weniger umweltfreundlich. Eine 2010 durchgeführte Ökobilanz-Studie von denkstatt belegt, dass dann die Abfallmenge um bis zu 360 Prozent steigen und der Energieverbrauch sich mehr als verdoppeln würde.
  2. Förderung von weniger recyclingfähigen Materialien:
    Die Plastiksteuer könnte dazu führen, dass Unternehmen vermehrt auf weniger recyclingfähige Materialien wie Papierverbunde umsteigen, was der Umweltfreundlichkeit entgegenwirkt, denn was viele nicht wissen – mit der Papierherstellung gehen erhebliche Umweltbelastungen einher. Oft bleibt die Papier- und Zellstoffindustrie als Mitverursacher der weltweiten Zerstörung der Wälder außerhalb des öffentlichen Fokus. Dabei trägt diese maßgeblich dazu bei, denn laut Experten verlor Indonesien zwischen 2000 und 2010 doppelt so viel Waldfläche durch die Zellstoffindustrie als durch Palmölplantagen.
  3. Belastung mittelständischer Unternehmen:
    Insbesondere mittelständische Unternehmen und ihre Beschäftigten könnten von unfairen und zusätzlichen Belastungen betroffen sein, da die Plastiksteuer finanzielle Auswirkungen auf die Branche hat. Das hat wiederum zu Folge, dass langfristig auch die Produktpreise steigen werden, „… denn im wirtschaftlichen Alltag ist es nur sehr begrenzt möglich, neue Kosten durch Einsparungen zu kompensieren. Hinzu kommt, dass das produzierende Gewerbe in Deutschland infolge der Energiekostenexplosion und der anhaltenden Nachfragschwäche keinen Spielraum mehr für weitere Einsparungen hat“ (https://newsroom.kunststoffverpackungen.de/wp-content/uploads/2023/12/Plastiksteuer-Mythen-und-Fakten-Teil-1-4.pdf).
  4. Finanzielle Last für Verbraucher:
    Mit einer geschätzten Summe von 1,4 Milliarden Euro, die auf die Verbraucher abgewälzt wird, stehen diese vor zusätzlichen finanziellen Herausforderungen. Das resultiert aus den in Punkt drei genannten Gründen, denn gerade die unteren Einkommenssichten geben im Vergleich einen weitaus höheren Anteil ihres Einkommens für Konsumprodukte aus und wenn hier die Preise steigen, steigen die Kosten der Konsumenten ebenfalls.

Stretchfolie als nachhaltige Alternative

Trotz dieser Herausforderungen gibt es Verpackungslösungen, die nachweislich umweltfreundlicher sind. Die Stretchfolie ist eine solche Alternative, die zahlreiche Vorteile bietet:

  1. Gute Ladeeinheitensicherung:
    Besonders im Bereich der Transportverpackung für Paletten erweist sich Stretchfolie als umweltschonende Option. Mit minimalen Verpackungsaufwand bietet sie eine extrem gute Ladeeinheitensicherung und trägt dazu bei, den CO2-Ausstoß pro Palette zu minimieren. Das wird durch den Einsatz von stärkenreduzierter Folie möglich, denn damit reduziert sich nicht nur der Materialverbrauch, langfristig sinken auch die Materialkosten.
  2. 100 % Recyclingfähigkeit:
    Stretchfolie ist zu 100 % recycelbar, und ein erheblicher Teil wird bereits heute sortenrein gesammelt und wiederverwertet. Dies schließt einen Kreislauf, in dem aus recyceltem Material neue Folien hergestellt werden.
  3. Nachhaltiger Einsatz von Kunststoff:
    Einige Stretchfolien in unserem Portfolio enthalten einen Post-Consumer-Rezyklat-Anteil (PCR-Anteil) von 30 % – 65 %. Durch die Verwendung von Rezyklat aus der Sammlung und Rückführung von gebrauchten Folien erhält der Kunststoff ein neues Leben.
  4. Geringere Treibhausgasemissionen:
    Im Vergleich zu anderen Alternativen weist Kunststoff insbesondere in Form von Stretchfolien, geringere Treibhausgasemissionen auf. Dies macht es zu einer effizienten und umweltfreundlichen Wahl.

In Zeiten der Plastiksteuer ist es entscheidend, nachhaltige Alternativen zu fördern und zu nutzen. Stretchfolie bietet nicht nur praktische Vorteile in der Logistik, sondern auch eine umweltbewusste Lösung, die den Herausforderungen der aktuellen Debatte gerecht wird.
Als Unternehmen setzen wir auf innovative und nachhaltige Verpackungslösungen, um einen Beitrag zur Umweltschonung zu leisten. Deshalb bieten wir bereits heute 90 % unseres Portfolios als Variante mit Post-Consumer-Rezyklat an.
Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft der Verpackungsindustrie gestalten und nachhaltige Wege finden, um ökologische Verantwortung und wirtschaftlichen Erfolg zu vereinen.

Quellen:

 

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Diese Folie kann auch nachhaltig produziert werden.
  • 100% recyclingfähig
  • Biobasiert aus Tallöl
  • Rezyklat aus gebrauchten Folien
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